Samstag, 11. September 2010

Sechsecke


Sechseckformen faszinieren mich beim Nähen und patchen immer wieder neu. Ich mag es, wenn dadurch eine ganz neue Form entsteht, ein ganz neues Bild.
Die ersten Sechsecke habe ich nach der Papiermethode genäht und dann übereinanderappliziert.
Daraus wurde ein Kissenbezug für einen Rattansessel.Aus alten Resten, die ich eigentlich wegschmeissen wollte, habe ich eine Tagesdecke für ein Ehebett in unserem Gästezimmer genäht. Ich habe die Kaleidoskop-Methode angewandt und dadurch sind ganz neue Muster entstanden. Dabei werden Stoffrapporte exakt aufeinandergeheftet und dann STreifen und daraus dann 60°-Dreiecke geschnitten.
Dadurch hat man 6 (fast)gleich gemusterte Dreiecke, die man dann zusammennäht.
So wurde aus gestreiftem Muster ein Sechseckmuster, wie auf dem blauen Stück zu sehen.
Oder es entstanden blütenartige Formen.
Der Nachteil hierbei ist nur, dass man grosse Stücke Stoff braucht und viel Verschnitt hat, dadurch, dass der gleiche Rapport sechs mal ausgeschnitten wird.
Andere Stücke waren uralte Stoffproben, die gleiches Muster in unterschiedlichen Farben hatten.
Je nach Stoffrestgrösse habe ich diese Stücke gleich als Rechteck zugeschnitten.

Eine andere Decke habe ich aus Rauten zusammengesetzt.
Hier entstanden auch Sechsecke, die sich aber immer überlappen.
Dadurch entsteht ein spannendes Farbenspiel, das das Auge immer neu beschäftigt.
Bei dieser Sternendecke habe ich die Zwischenraum-Rauten mit der Maschine gequiltet, um mehr Stabilität zu erreichen.
Und in die Mitte jedes Sterns habe ich mit Stielstich kleine Sterne angedeutet gestickt, um die Mitte auch zu fixieren.
Diese Decke ist meine Sommerschlafdecke, die Rückseite besteht aus einem aufgetrennten Flanellbettbezug vom "Schweden".
Durch das Quilten kann ich sie auch problemlos waschen.
Dadurch bekommt sie auch diese wellige Oberfläche wie die alten Quilts aus Amerika.

Kommentare: