Dienstag, 31. März 2015

Pojagi

Schon lange fasziniert mich diese Technik, ich habe sie mal ausprobiert mit dünnen Baumwollstoffen, und jetzt noch mal genutzt für wunderbare japanische Stoffe, deren Farben ich gern in einen Topf werfen wollte für ein Projekt.
Eine Freundin von mir, die die "Mädchenschule" besucht hat, hat mich darüber aufgeklärt, dass das nichts anderes als die gute alte Kappnaht sei.
Und das geht so:
Ich lege Streifen rechts auf rechts aufeinander und rücke den oben liegenden Streifen nahtzugabenbreit= füßchenbreit nach links ein.
Ich nähe mit Obertransport und brauche deshalb keine Stecknadeln.
Füßchenbreit nähen.

 Dann das ganze Stück auf links drehen, die breite Nahtzugabe unter die schmale schieben und knappkantig absteppen.

 So entsteht in meinem Fall ein grosses Streifenstück.
Dieses habe ich in Streifen unterschiedlicher Breite geschnitten und - wieder mit Kappnaht -
in einen Tischdeckenstoff eingefasst.

 Nähte nicht ganz getroffen, schade.
Und noch einen Stoffstreifen in eine Tasche eingesetzt. Meine.
Den Streifen habe ich hier allerdings normal eingesetzt, weil es nicht auf die Rückseite ankommt.
 Der grosse Vorteil dieser Technik ist, dass der Stoff von beiden Seiten sauber aussieht, weil alle Nahtzugaben versäubert sind.

Bein ersten Foto im Gegenlicht ist der Stoff noch nicht gebügelt, deshalb sieht es noch so kurvig aus.
Toll ist diese Technik für Gardinen und einlagige Decken oder Vorhänge.
Mehr Ideen habe ich hier gesammelt:
Pinterest-Pinwand

Kommentare:

  1. Aaaah, DANKE! Wieder was gelernt...

    Und die Streifen bzw die Tasche sieht toll aus!

    LG Antje

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  2. Ein toller Bericht. Irgendwann will ich das auch mal ausprobieren. Gardinen müssen interessant aussehen.
    Viele liebe Grüße
    Anke

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  3. Ein toller Bericht. Irgendwann will ich das auch mal ausprobieren. Gardinen müssen interessant aussehen.
    Viele liebe Grüße
    Anke

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