Ich habe Elchköpfe aus Stoff genäht.
Der Kopf ist aus Kunstleder, was der Farbe des Elchfells am Nahesten kam. Das Geweih aus 4mm Filz, die Ohren aus Weihnachtsstoff.
Der Kranz ist aus Birkenreisig.
Die Augen aus weissgemalten flachen Holzperlen, die Pupille aus schwarzen Perlen.
Den zweiten Kopf habe ich auf eine Holzscheibe geklebt, eine echte Trophäe halt.
An diesen habe ich noch einen Kehllappen genäht, der in der Anleitung so nicht enthalten war.
Die Anleitung dazu kommt aus dieser Zeitung, entschuldigt den blendenden Blitz; es ist einfach kein Fotolicht im Moment.
Ich habe beim Herstellen sehr gelacht, viel Spass gehabt.
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Mittwoch, 18. November 2015
Montag, 15. Juni 2015
Rucksack aus alten Jeans
Ich experimentiere immer wieder mit alten Jeans, die einen kleinen Makel haben, wo aber noch viel guter Stoff rauszuschneiden ist.
Dieses Mal habe ich einen Rucksack genäht. Für die Hauptstücke habe ich einfach aus Hosen rechteckige Stücke rausgeschnitten (hier hilft sehr eine Schneidematte, Rollschneider und Lineal) und zusammengenäht.
Dazu habe ich extra starken Nylonfaden in orange-ocker genommen, die typische Jeansnahtfarbe.
In das Rückenteil und den Boden habe ich 5mm Industriefilz eingesetzt, so dass der Rucksack Halt hat und nicht zusammenfällt wie ein nasser Sack.
Alle Taschen aus den ehemaligen Hosen sind benutzbar, hier habe ich eine Klappe aufgesetzt, so dass nix rausfallen kann.
Verschlossen wird der Rucksack durch die Klappe, ebenfalls aus einem Vorderteil einer Hose ausgeschnitten, und, wie hier zu sehen, durch ein Lederband, das ich durch die Gürtelschlaufen gezogen habe (dazu habe ich noch einige Schlaufen hinzugefügt).
Bei den Schultergurten habe ich einen zusätzlichen D-Ring angebracht, hier kann man den einen Gurt einklipsen und den Rucksack als Tasche tragen.
Grusses Mappenschloss als Verschluss,
hier sieht man die Verstärkung des Bodens durchkommen. Wie man eine Jeanstasche nähen kann, habe ich hier beschrieben.
Durch die Stretch-Anteile in den neueren Jeans hat der Rucksack ein paar leichte Beulen. Dafür sind die neuen Jeansstoffe nicht so sperrig und lassen sich leichter in mehreren Lagen nähen.
Genäht habe ich den Rucksack auf einem Kompakt-Allesnäher von Janome, der kann nur Geradeausstich, aber das richtig gut und auch durch viele Schichten.
Nachmachen empfohlen!
Dieses Mal habe ich einen Rucksack genäht. Für die Hauptstücke habe ich einfach aus Hosen rechteckige Stücke rausgeschnitten (hier hilft sehr eine Schneidematte, Rollschneider und Lineal) und zusammengenäht.
Dazu habe ich extra starken Nylonfaden in orange-ocker genommen, die typische Jeansnahtfarbe.
In das Rückenteil und den Boden habe ich 5mm Industriefilz eingesetzt, so dass der Rucksack Halt hat und nicht zusammenfällt wie ein nasser Sack.
Alle Taschen aus den ehemaligen Hosen sind benutzbar, hier habe ich eine Klappe aufgesetzt, so dass nix rausfallen kann.
Verschlossen wird der Rucksack durch die Klappe, ebenfalls aus einem Vorderteil einer Hose ausgeschnitten, und, wie hier zu sehen, durch ein Lederband, das ich durch die Gürtelschlaufen gezogen habe (dazu habe ich noch einige Schlaufen hinzugefügt).
Bei den Schultergurten habe ich einen zusätzlichen D-Ring angebracht, hier kann man den einen Gurt einklipsen und den Rucksack als Tasche tragen.
Grusses Mappenschloss als Verschluss,
hier sieht man die Verstärkung des Bodens durchkommen. Wie man eine Jeanstasche nähen kann, habe ich hier beschrieben.
Durch die Stretch-Anteile in den neueren Jeans hat der Rucksack ein paar leichte Beulen. Dafür sind die neuen Jeansstoffe nicht so sperrig und lassen sich leichter in mehreren Lagen nähen.
Genäht habe ich den Rucksack auf einem Kompakt-Allesnäher von Janome, der kann nur Geradeausstich, aber das richtig gut und auch durch viele Schichten.
Nachmachen empfohlen!
Dienstag, 9. Juni 2015
Schablonendruck und artist paintstix - Rosen
Die roten Rosen habe ich mit Schablonierfarbe aus der Tube getupft.
Die hat vorn direkt einen Schwamm, mit dem man auftragen kann.
Was ich gelernt habe dabei:
1. Es ist sinnvoll, erst die Blätter zu färben, sonst wird alles rot durchmischt. Die Blätter haben jetzt allerdings einen roten Hauch, der sehr natürlich wirkt. Das Grün ist allerdings für Rosenblätter zu olivig.
2. Die Farbe aus der Tube musste ich auch erst rausdrücken, dann mit dem Schwamm aufnehmen, sonst wird die Rose punktig.
Dadurch wurden die Rosen allerdings sehr farbintensiv.
Beim Auswaschen der Schablone habe ich die Schablone auf ein altes Handtuch gelegt und mit einem nassen Lappen abgerieben.
Dadurch hat das olle Handtuch ein schönes Rosenmuster bekommen, blütenzart sozusagen.
Das wird dann mein nächster Versuch: statt mit Schablonierfarbe direkt, mit einem Tuch die Farbe hauchzart auftragen...
Nun gibt es ja sicherlich überall wunderschönen Rosenstoff zu kaufen, wie am Samstag in Hannover beim Stoffmarkt, aaber dieses hat viel Spass gemacht.
Gedruckt habe ich übrigens auf Baumwollcanvas ungebleicht, sozusagen vanillefarben.
Das Stupfen mit dem artist paintstix werde ich auch noch öfter ausprobieren.
Hach, es gibt soviel zu tun und auszuprobieren....
Übrigens habe ich die paintstix hier und in den folgenden posts ausprobiert und beschrieben.
Mittwoch, 20. Mai 2015
Rucksack aus Leder - (k)ein Tutorial
Ich werde immer wieder mal gefragt, ob ich auch Rucksäcke nähen würde, und ich sage dann immer, dass es wunderbare, gut durchdachte, Rucksäcke zu kaufen gibt, mit gutem Tragekomfort und nicht teuer.
Aber jetzt wollte jemand einen individuell angefertigten Rucksack aus Leder haben.
Also habe ich mich an das Experiment gewagt.
Hier möchte ich vor allem über die Hindernisse berichten.
Ich habe mir ausgedacht, das Rückenteil separat zuzuschneiden, weil hier so viele Dinge angesetzt werden müssen.
Als Versteifung habe ich ein Stück Kunststoff von innen eingenäht.
Klappe halbrund, mit Stoff (Cord) verstürzt.
Ich habe eine Industrienähmaschine mit Dreifachtransport, da soll nichts gegeneinander verschieben.
Leder ist nun ausgesprochen dehnbar, in alle Richtungen ein bisschen. Und beim Nähen dehnt sich das unten liegende Leder mehr als das oben liegende, trotz Dreifachtransport.
Dadurch ist nach dem Nähen das Lederstück grösser und nach dem Verstürzen schlägt der Innenstoff Wellen.
Die Nahtzugaben habe ich in den Kurven eingeschnitten.
Oben auf der Rückseite habe ich einen verstärkten Lederstreifen gesetzt, der die Aufhängungen für die Träger und den Griff, jeweils doppeltes Leder, halten soll.
Hierbei habe ich drei Nähmaschinennadeln zertrümmert; meine Maschine hat viel Kraft, aber hier liegen 9 Schichten aufeinander, weil die Klappe gleich mitgefasst wurde, das schafft wohl nur eine Sattler-Maschine.
Also alle Stellen genäht und die Einsätze genietet, echte körperliche Arbeit.
Das Vorderteil des Rucksackes ist so breit wie das Rückenteil plus zwei mal die Seitenbreite, hier 10cm.
Vorn mittig die Tasche aufgenäht, nach dem Aufnähen sass sie 4cm neben der Mitte, wegen der unterschiedlichen Bewegungen des Leders unter der Nähmaschine.
Auftrennen bei Leder hinterlässt Löcher, also an der längeren Seite 4cm abgeschnitten.
Innenfutter genäht, aber in ursprünglicher Breite gelassen, also 4cm breiter als das Lederteil.
In der SEitennaht die unteren D-Ringe für die Träger mitgefasst, Vorder- und Rückenteil zusammengenäht.
Den Boden habe ich ausgerechnet, Breite mal Seitenteilbreite, hierbei wieder die 4cm des ursprünglichen Maßes gelassen, sicherheitshalber.
Angefangen habe ich mit der rückseitigen Naht, die Ecke schon etwas eingerückt, und dann rundherum genäht, und es kam genau hin, so dass die Nähte etwas nach innen eingerückt sind, und sich das Leder der Seitenwände, das beim Nähen unten lag, wieder so weit gedehnt hat, dass es zuletzt genau an den größeren Boden passte.
Die obere Kante des Rucksackes habe ich offen gelassen, also nicht verstürzt, und
das Futter verstürzt dagegen gesetzt.
6 große Ösen eingeschlagen für den Verschluss, hier ein Lederband.
Der Klappenverschluss war für mich neu, er wird mit einem eignenem Werkzeug eingeschraubt, ich bin begeistert! Habe ich hier gefunden.
Dazu wird ein Loch ins Leder geschniten, das Unterteil durchgesteckt, das Oberteil mit dem Spezialnupsi draufgeschraubt.
An der Klappe genauso.
Und so sieht die Rückseite fertig aus.
Fazit: Mit dem Dehnverhalten des Leders bin ich überfordert, es hat hier zum Glück alles geklappt, aber das würde ich mich nicht nochmal trauen.
Der Empfänger aber ist zufrieden.
Aber jetzt wollte jemand einen individuell angefertigten Rucksack aus Leder haben.
Also habe ich mich an das Experiment gewagt.
Hier möchte ich vor allem über die Hindernisse berichten.
Ich habe mir ausgedacht, das Rückenteil separat zuzuschneiden, weil hier so viele Dinge angesetzt werden müssen.
Als Versteifung habe ich ein Stück Kunststoff von innen eingenäht.
Klappe halbrund, mit Stoff (Cord) verstürzt.
Ich habe eine Industrienähmaschine mit Dreifachtransport, da soll nichts gegeneinander verschieben.
Leder ist nun ausgesprochen dehnbar, in alle Richtungen ein bisschen. Und beim Nähen dehnt sich das unten liegende Leder mehr als das oben liegende, trotz Dreifachtransport.
Dadurch ist nach dem Nähen das Lederstück grösser und nach dem Verstürzen schlägt der Innenstoff Wellen.
Die Nahtzugaben habe ich in den Kurven eingeschnitten.
Oben auf der Rückseite habe ich einen verstärkten Lederstreifen gesetzt, der die Aufhängungen für die Träger und den Griff, jeweils doppeltes Leder, halten soll.
Hierbei habe ich drei Nähmaschinennadeln zertrümmert; meine Maschine hat viel Kraft, aber hier liegen 9 Schichten aufeinander, weil die Klappe gleich mitgefasst wurde, das schafft wohl nur eine Sattler-Maschine.
Also alle Stellen genäht und die Einsätze genietet, echte körperliche Arbeit.
Das Vorderteil des Rucksackes ist so breit wie das Rückenteil plus zwei mal die Seitenbreite, hier 10cm.
Vorn mittig die Tasche aufgenäht, nach dem Aufnähen sass sie 4cm neben der Mitte, wegen der unterschiedlichen Bewegungen des Leders unter der Nähmaschine.
Auftrennen bei Leder hinterlässt Löcher, also an der längeren Seite 4cm abgeschnitten.
Innenfutter genäht, aber in ursprünglicher Breite gelassen, also 4cm breiter als das Lederteil.
In der SEitennaht die unteren D-Ringe für die Träger mitgefasst, Vorder- und Rückenteil zusammengenäht.
Den Boden habe ich ausgerechnet, Breite mal Seitenteilbreite, hierbei wieder die 4cm des ursprünglichen Maßes gelassen, sicherheitshalber.
Angefangen habe ich mit der rückseitigen Naht, die Ecke schon etwas eingerückt, und dann rundherum genäht, und es kam genau hin, so dass die Nähte etwas nach innen eingerückt sind, und sich das Leder der Seitenwände, das beim Nähen unten lag, wieder so weit gedehnt hat, dass es zuletzt genau an den größeren Boden passte.
Die obere Kante des Rucksackes habe ich offen gelassen, also nicht verstürzt, und
das Futter verstürzt dagegen gesetzt.
6 große Ösen eingeschlagen für den Verschluss, hier ein Lederband.
Der Klappenverschluss war für mich neu, er wird mit einem eignenem Werkzeug eingeschraubt, ich bin begeistert! Habe ich hier gefunden.
Dazu wird ein Loch ins Leder geschniten, das Unterteil durchgesteckt, das Oberteil mit dem Spezialnupsi draufgeschraubt.
An der Klappe genauso.
Und so sieht die Rückseite fertig aus.
Fazit: Mit dem Dehnverhalten des Leders bin ich überfordert, es hat hier zum Glück alles geklappt, aber das würde ich mich nicht nochmal trauen.
Der Empfänger aber ist zufrieden.
Dienstag, 31. März 2015
Pojagi
Schon lange fasziniert mich diese Technik, ich habe sie mal ausprobiert mit dünnen Baumwollstoffen, und jetzt noch mal genutzt für wunderbare japanische Stoffe, deren Farben ich gern in einen Topf werfen wollte für ein Projekt.
Eine Freundin von mir, die die "Mädchenschule" besucht hat, hat mich darüber aufgeklärt, dass das nichts anderes als die gute alte Kappnaht sei.
Und das geht so:
Ich lege Streifen rechts auf rechts aufeinander und rücke den oben liegenden Streifen nahtzugabenbreit= füßchenbreit nach links ein.
Ich nähe mit Obertransport und brauche deshalb keine Stecknadeln.
Füßchenbreit nähen.
Dann das ganze Stück auf links drehen, die breite Nahtzugabe unter die schmale schieben und knappkantig absteppen.
So entsteht in meinem Fall ein grosses Streifenstück.
Dieses habe ich in Streifen unterschiedlicher Breite geschnitten und - wieder mit Kappnaht -
in einen Tischdeckenstoff eingefasst.
Nähte nicht ganz getroffen, schade.
Und noch einen Stoffstreifen in eine Tasche eingesetzt. Meine.
Den Streifen habe ich hier allerdings normal eingesetzt, weil es nicht auf die Rückseite ankommt.
Der grosse Vorteil dieser Technik ist, dass der Stoff von beiden Seiten sauber aussieht, weil alle Nahtzugaben versäubert sind.
Bein ersten Foto im Gegenlicht ist der Stoff noch nicht gebügelt, deshalb sieht es noch so kurvig aus.
Toll ist diese Technik für Gardinen und einlagige Decken oder Vorhänge.
Mehr Ideen habe ich hier gesammelt:
Pinterest-Pinwand
Eine Freundin von mir, die die "Mädchenschule" besucht hat, hat mich darüber aufgeklärt, dass das nichts anderes als die gute alte Kappnaht sei.
Und das geht so:
Ich lege Streifen rechts auf rechts aufeinander und rücke den oben liegenden Streifen nahtzugabenbreit= füßchenbreit nach links ein.
Ich nähe mit Obertransport und brauche deshalb keine Stecknadeln.
Füßchenbreit nähen.
Dann das ganze Stück auf links drehen, die breite Nahtzugabe unter die schmale schieben und knappkantig absteppen.
So entsteht in meinem Fall ein grosses Streifenstück.
Dieses habe ich in Streifen unterschiedlicher Breite geschnitten und - wieder mit Kappnaht -
in einen Tischdeckenstoff eingefasst.
Nähte nicht ganz getroffen, schade.
Und noch einen Stoffstreifen in eine Tasche eingesetzt. Meine.
Den Streifen habe ich hier allerdings normal eingesetzt, weil es nicht auf die Rückseite ankommt.
Der grosse Vorteil dieser Technik ist, dass der Stoff von beiden Seiten sauber aussieht, weil alle Nahtzugaben versäubert sind.
Bein ersten Foto im Gegenlicht ist der Stoff noch nicht gebügelt, deshalb sieht es noch so kurvig aus.
Toll ist diese Technik für Gardinen und einlagige Decken oder Vorhänge.
Mehr Ideen habe ich hier gesammelt:
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Mittwoch, 4. Februar 2015
Stoffmuster
Beim Frühjahrs-Ausmisten im Nähzimmer entdeckt:
Stoffmusterproben.
Farben...
Texturen.
Regebogen...
Aufgesteppt auf Denim, entstanden ist:
ein großer Shoper, mit Lederboden.
Flicken noch verziert mit Spitzenborte, ansonsten wirken die Farben und unterschiedlichen
Oberflächen.
Ein guter Start ins Jahr (wenn auch aus verschiedenen Gründen erst im Februar).
Stoffmusterproben.
Farben...
Texturen.
Regebogen...
Aufgesteppt auf Denim, entstanden ist:
ein großer Shoper, mit Lederboden.
Flicken noch verziert mit Spitzenborte, ansonsten wirken die Farben und unterschiedlichen
Oberflächen.
Ein guter Start ins Jahr (wenn auch aus verschiedenen Gründen erst im Februar).
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