Aus einer Herrenjeans habe ich ein möglichst rechteckiges Stück ausgeschnitten, ohne Rücksicht auf den Untergrund ( voll durch die Tasche durch). Das geht für mich nur mit Lineal auf Schneidematte, weil meine Augen sich trügen lassen von den Nähten. Orientierung ist hier der Bund (bei Männerhosen gerader als bei Frauenhosen).
Aus Hosenbeinen gerade Streifen, 8cm breit, geschnitten und aneinandergenäht, gleich die Nähte versäubert/abgesteppt.
Den Bund der Hose abgefummelt, und an das Streifenteil gesetzt. Danach alles, wieder mit Lineal, gerade geschnitten.
Von einer anderen Jeans eine Tasche abgetrennt und auf das Futter genäht als Innentasche.
Reissverschluss in Stoff eingefasst und oben in die Tasche eingesetzt, zusammen mit dem Gurtband und dem Innenbeutel.
Fertig.
Zwei verschiedene Seiten einer Tasche.
Mehr Anleitung für Jeanstaschen gibt es hier.
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Dienstag, 1. März 2016
Dienstag, 16. Februar 2016
Crazy sewing - Resteverwertung
Eine Freundin von mir näht Schwedische Wendemützen aus farbenfrohen Stoffen, oft in Schweden gekauft. Vor kurzem hat sie mir einen Karton mit Resten mitgebracht. Die haben mich sofort inspiriert, mit den Farben zu spielen.
Ich habe die kleingeschnittenen Stücke erstmal mit Zickzack auf einen groben Canvasstoff aufgenäht.
Dann einzelne Elemente wie Blätter ausgeschnitten und draufgenäht.
Auf größere Rechtecke Kleinere aufgesetzt.
Mit dem Kreisnäherstift (weißer Pöpsel) kann man Muster in Rundungen aufsteppen.
Hier nochmal zu sehen.
Und aus leuchtendem Stickgarn Muster aufgenäht.
Zuletzt noch mit Stoffmalpaste Akzente gesetzt und
Muster gemalt.
Jetzt muss es auf Weiterverarbeitung warten, weil ich gerade mit dem Nähzimmer ein Stockwerk runterziehe und eine Spur der Verwüstung hinterlasse, die erstmal kein kreatives Arbeiten zulässt.
Ich habe die kleingeschnittenen Stücke erstmal mit Zickzack auf einen groben Canvasstoff aufgenäht.
Dann einzelne Elemente wie Blätter ausgeschnitten und draufgenäht.
Auf größere Rechtecke Kleinere aufgesetzt.
Mit dem Kreisnäherstift (weißer Pöpsel) kann man Muster in Rundungen aufsteppen.
Hier nochmal zu sehen.
Und aus leuchtendem Stickgarn Muster aufgenäht.
Zuletzt noch mit Stoffmalpaste Akzente gesetzt und
Muster gemalt.
Jetzt muss es auf Weiterverarbeitung warten, weil ich gerade mit dem Nähzimmer ein Stockwerk runterziehe und eine Spur der Verwüstung hinterlasse, die erstmal kein kreatives Arbeiten zulässt.
Montag, 7. Dezember 2015
Weihnachtstütchen - tutorial
Auf Wunsch einer Freundin, die Elch-vernarrt ist, habe ich Tütchen für den Weihnachtsbaum genäht, aus einem Stoff mit Elchmotiven, der auch mein Lieblingselchstoff ist.
Und da ich endlich mal wieder etwas Zeit hatte, schreibe ich gleich eine Anleitung dazu.
Ich nehme 2 verschiedene Stoff-Vierecke, 15x15cm; das Quadrat mit den Elchmotiven habe ich mit Vlies verstärkt, Vierecke 13.5x13.5cm,
und Aufhänger aus Borte mit dem gleichen Elchmotiv, jeweils etwa 7cm lang.
2 Vierecke rechts auf rechts aufeinanderlegen, zwei Seiten zunähen, in der Ecke das Band, nach innen zeigend, einlegen und mit festnähen. Hier empfielt es sich, mit der Naht die Ecke abzukürzen, dann zieht sich der Aufhänger später nicht so zusammen.
Oben links: Nahtzugaben stark zurückschneiden.
Oben rechts sieht man den eingefassten Aufhänger.
Links: Dann die Teile andersherum falten, die lange Seite zunähen, die Wendeöffnung im Innenstoff nicht vergessen.
Von hinten fotografiert: die Wendeöffnung.
Ecken zurückschneiden und Wenden, wie immer ein kleines Abenteuer.
Wendeöffnung schliessen. Die Ecke vom Innenstoff muss jetzt noch nicht komplett entfaltet werden, weil sie gleich in die andere Ecke reingesteckt wird.
Und so sieht es dann fertig genäht, aber ungebügelt aus.
Und da ich endlich mal wieder etwas Zeit hatte, schreibe ich gleich eine Anleitung dazu.
Ich nehme 2 verschiedene Stoff-Vierecke, 15x15cm; das Quadrat mit den Elchmotiven habe ich mit Vlies verstärkt, Vierecke 13.5x13.5cm,
und Aufhänger aus Borte mit dem gleichen Elchmotiv, jeweils etwa 7cm lang.
2 Vierecke rechts auf rechts aufeinanderlegen, zwei Seiten zunähen, in der Ecke das Band, nach innen zeigend, einlegen und mit festnähen. Hier empfielt es sich, mit der Naht die Ecke abzukürzen, dann zieht sich der Aufhänger später nicht so zusammen.
Oben links: Nahtzugaben stark zurückschneiden.
Oben rechts sieht man den eingefassten Aufhänger.
Links: Dann die Teile andersherum falten, die lange Seite zunähen, die Wendeöffnung im Innenstoff nicht vergessen.
Von hinten fotografiert: die Wendeöffnung.
Ecken zurückschneiden und Wenden, wie immer ein kleines Abenteuer.
Wendeöffnung schliessen. Die Ecke vom Innenstoff muss jetzt noch nicht komplett entfaltet werden, weil sie gleich in die andere Ecke reingesteckt wird.
Und so sieht es dann fertig genäht, aber ungebügelt aus.
Mittwoch, 18. November 2015
Elche aus Stoff
Ich habe Elchköpfe aus Stoff genäht.
Der Kopf ist aus Kunstleder, was der Farbe des Elchfells am Nahesten kam. Das Geweih aus 4mm Filz, die Ohren aus Weihnachtsstoff.
Der Kranz ist aus Birkenreisig.
Die Augen aus weissgemalten flachen Holzperlen, die Pupille aus schwarzen Perlen.
Den zweiten Kopf habe ich auf eine Holzscheibe geklebt, eine echte Trophäe halt.
An diesen habe ich noch einen Kehllappen genäht, der in der Anleitung so nicht enthalten war.
Die Anleitung dazu kommt aus dieser Zeitung, entschuldigt den blendenden Blitz; es ist einfach kein Fotolicht im Moment.
Ich habe beim Herstellen sehr gelacht, viel Spass gehabt.
Der Kopf ist aus Kunstleder, was der Farbe des Elchfells am Nahesten kam. Das Geweih aus 4mm Filz, die Ohren aus Weihnachtsstoff.
Der Kranz ist aus Birkenreisig.
Die Augen aus weissgemalten flachen Holzperlen, die Pupille aus schwarzen Perlen.
Den zweiten Kopf habe ich auf eine Holzscheibe geklebt, eine echte Trophäe halt.
An diesen habe ich noch einen Kehllappen genäht, der in der Anleitung so nicht enthalten war.
Die Anleitung dazu kommt aus dieser Zeitung, entschuldigt den blendenden Blitz; es ist einfach kein Fotolicht im Moment.
Ich habe beim Herstellen sehr gelacht, viel Spass gehabt.
Mittwoch, 20. Mai 2015
Rucksack aus Leder - (k)ein Tutorial
Ich werde immer wieder mal gefragt, ob ich auch Rucksäcke nähen würde, und ich sage dann immer, dass es wunderbare, gut durchdachte, Rucksäcke zu kaufen gibt, mit gutem Tragekomfort und nicht teuer.
Aber jetzt wollte jemand einen individuell angefertigten Rucksack aus Leder haben.
Also habe ich mich an das Experiment gewagt.
Hier möchte ich vor allem über die Hindernisse berichten.
Ich habe mir ausgedacht, das Rückenteil separat zuzuschneiden, weil hier so viele Dinge angesetzt werden müssen.
Als Versteifung habe ich ein Stück Kunststoff von innen eingenäht.
Klappe halbrund, mit Stoff (Cord) verstürzt.
Ich habe eine Industrienähmaschine mit Dreifachtransport, da soll nichts gegeneinander verschieben.
Leder ist nun ausgesprochen dehnbar, in alle Richtungen ein bisschen. Und beim Nähen dehnt sich das unten liegende Leder mehr als das oben liegende, trotz Dreifachtransport.
Dadurch ist nach dem Nähen das Lederstück grösser und nach dem Verstürzen schlägt der Innenstoff Wellen.
Die Nahtzugaben habe ich in den Kurven eingeschnitten.
Oben auf der Rückseite habe ich einen verstärkten Lederstreifen gesetzt, der die Aufhängungen für die Träger und den Griff, jeweils doppeltes Leder, halten soll.
Hierbei habe ich drei Nähmaschinennadeln zertrümmert; meine Maschine hat viel Kraft, aber hier liegen 9 Schichten aufeinander, weil die Klappe gleich mitgefasst wurde, das schafft wohl nur eine Sattler-Maschine.
Also alle Stellen genäht und die Einsätze genietet, echte körperliche Arbeit.
Das Vorderteil des Rucksackes ist so breit wie das Rückenteil plus zwei mal die Seitenbreite, hier 10cm.
Vorn mittig die Tasche aufgenäht, nach dem Aufnähen sass sie 4cm neben der Mitte, wegen der unterschiedlichen Bewegungen des Leders unter der Nähmaschine.
Auftrennen bei Leder hinterlässt Löcher, also an der längeren Seite 4cm abgeschnitten.
Innenfutter genäht, aber in ursprünglicher Breite gelassen, also 4cm breiter als das Lederteil.
In der SEitennaht die unteren D-Ringe für die Träger mitgefasst, Vorder- und Rückenteil zusammengenäht.
Den Boden habe ich ausgerechnet, Breite mal Seitenteilbreite, hierbei wieder die 4cm des ursprünglichen Maßes gelassen, sicherheitshalber.
Angefangen habe ich mit der rückseitigen Naht, die Ecke schon etwas eingerückt, und dann rundherum genäht, und es kam genau hin, so dass die Nähte etwas nach innen eingerückt sind, und sich das Leder der Seitenwände, das beim Nähen unten lag, wieder so weit gedehnt hat, dass es zuletzt genau an den größeren Boden passte.
Die obere Kante des Rucksackes habe ich offen gelassen, also nicht verstürzt, und
das Futter verstürzt dagegen gesetzt.
6 große Ösen eingeschlagen für den Verschluss, hier ein Lederband.
Der Klappenverschluss war für mich neu, er wird mit einem eignenem Werkzeug eingeschraubt, ich bin begeistert! Habe ich hier gefunden.
Dazu wird ein Loch ins Leder geschniten, das Unterteil durchgesteckt, das Oberteil mit dem Spezialnupsi draufgeschraubt.
An der Klappe genauso.
Und so sieht die Rückseite fertig aus.
Fazit: Mit dem Dehnverhalten des Leders bin ich überfordert, es hat hier zum Glück alles geklappt, aber das würde ich mich nicht nochmal trauen.
Der Empfänger aber ist zufrieden.
Aber jetzt wollte jemand einen individuell angefertigten Rucksack aus Leder haben.
Also habe ich mich an das Experiment gewagt.
Hier möchte ich vor allem über die Hindernisse berichten.
Ich habe mir ausgedacht, das Rückenteil separat zuzuschneiden, weil hier so viele Dinge angesetzt werden müssen.
Als Versteifung habe ich ein Stück Kunststoff von innen eingenäht.
Klappe halbrund, mit Stoff (Cord) verstürzt.
Ich habe eine Industrienähmaschine mit Dreifachtransport, da soll nichts gegeneinander verschieben.
Leder ist nun ausgesprochen dehnbar, in alle Richtungen ein bisschen. Und beim Nähen dehnt sich das unten liegende Leder mehr als das oben liegende, trotz Dreifachtransport.
Dadurch ist nach dem Nähen das Lederstück grösser und nach dem Verstürzen schlägt der Innenstoff Wellen.
Die Nahtzugaben habe ich in den Kurven eingeschnitten.
Oben auf der Rückseite habe ich einen verstärkten Lederstreifen gesetzt, der die Aufhängungen für die Träger und den Griff, jeweils doppeltes Leder, halten soll.
Hierbei habe ich drei Nähmaschinennadeln zertrümmert; meine Maschine hat viel Kraft, aber hier liegen 9 Schichten aufeinander, weil die Klappe gleich mitgefasst wurde, das schafft wohl nur eine Sattler-Maschine.
Also alle Stellen genäht und die Einsätze genietet, echte körperliche Arbeit.
Das Vorderteil des Rucksackes ist so breit wie das Rückenteil plus zwei mal die Seitenbreite, hier 10cm.
Vorn mittig die Tasche aufgenäht, nach dem Aufnähen sass sie 4cm neben der Mitte, wegen der unterschiedlichen Bewegungen des Leders unter der Nähmaschine.
Auftrennen bei Leder hinterlässt Löcher, also an der längeren Seite 4cm abgeschnitten.
Innenfutter genäht, aber in ursprünglicher Breite gelassen, also 4cm breiter als das Lederteil.
In der SEitennaht die unteren D-Ringe für die Träger mitgefasst, Vorder- und Rückenteil zusammengenäht.
Den Boden habe ich ausgerechnet, Breite mal Seitenteilbreite, hierbei wieder die 4cm des ursprünglichen Maßes gelassen, sicherheitshalber.
Angefangen habe ich mit der rückseitigen Naht, die Ecke schon etwas eingerückt, und dann rundherum genäht, und es kam genau hin, so dass die Nähte etwas nach innen eingerückt sind, und sich das Leder der Seitenwände, das beim Nähen unten lag, wieder so weit gedehnt hat, dass es zuletzt genau an den größeren Boden passte.
Die obere Kante des Rucksackes habe ich offen gelassen, also nicht verstürzt, und
das Futter verstürzt dagegen gesetzt.
6 große Ösen eingeschlagen für den Verschluss, hier ein Lederband.
Der Klappenverschluss war für mich neu, er wird mit einem eignenem Werkzeug eingeschraubt, ich bin begeistert! Habe ich hier gefunden.
Dazu wird ein Loch ins Leder geschniten, das Unterteil durchgesteckt, das Oberteil mit dem Spezialnupsi draufgeschraubt.
An der Klappe genauso.
Und so sieht die Rückseite fertig aus.
Fazit: Mit dem Dehnverhalten des Leders bin ich überfordert, es hat hier zum Glück alles geklappt, aber das würde ich mich nicht nochmal trauen.
Der Empfänger aber ist zufrieden.
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