Posts mit dem Label Stoff färben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Stoff färben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 30. April 2011

Leinen und Rosen



Ich habe auf einem Flohmarkt alte Leinentischdecken entdeckt und wieder mal gefärbt.
Herausgekommen ist eine Mischung (je nach Licht) aus oliv und beige.
Daraus habe ich - was sonst - eine Tasche genäht, die mit Rosen aus Leinen verziert ist.
Die Kombination aus geraden Linien und verspielten Rosenblüten ist schon lange in meinem Kopf herumgegeistert und gefällt mir gerade aus diesem etwas steifen Leinen besonders gut.

Freitag, 26. November 2010

"Stoff färben"


Unser Hund liegt gern abends in meinem Nähzimmer unter dem Tisch auf einer alten Decke, die er jeden Tag neu arrangiert, bevor er sich darauflegt.
Normalerweise ist der Hund tagsüber mit meinem Mann draussen und hat viel Bewegung.
Neulich hatte mein Mann den ganzen Tag über Dienstbesprechungen, so dass der Hund zuhause war.
Ich bin nachmittags, als ich Feierabend hatte, mit ihm spazieren gegangen, dabei ist er ungewohnt viel auf Asphalt gelaufen.
Danach hat er oft einen Zustand, den wir "Juckepfoten" nennen. Er rennt dann durchs Haus und scharrt alles zusammen zu Haufen, auf die er sich dann schmeisst, nur um kurz danach wieder von 0 auf 100 durchzustarten.
Neulich also tobte er durchs Haus von einem angestammten Platz zum nächsten.
Und plötzlich war Ruhe.
Das fiel mir erst nach einer Weile auf, und ich fing an, ihn zu suchen.
Wenn in meinem Nähzimmer die Tür zufällt, kriegt er die nicht mehr allein auf.
Also guckte ich in das verschlossene Nähzimmer, auf den Platz unterm Tisch, da war kein Hund.
Und dann hörte ich ein Klopfen. Das war der Schwanz des Hundes, der auf "Wolke 7"lag.
Er hatte den Vorhang vor dem Regal runtergescharrt, alle Stoffvorräte an Weisswäsche, die aufs Färben warten, herausgegraben, alles mit einem Tatzenabdruck versehen und sich mittenrein geschmissen!
Da juckten dann die Pfoten nicht mehr...

Sonntag, 17. Oktober 2010

Stoff färben

Es war wieder Flohmarkt von der Kirchengemeinde, und ich habe wieder viel weisse Tisch-und Bettwäsche erstanden.
Ich habe rot gefärbt und zwar ein Paket rot und ein Paket dunkelrot gemischt und 7 Tischdecken damit gefärbt.
Rot ist eine Farbe, die nicht gut durchfärbt, deshalb kaufe ich oft roten Stoff dazu, der dann ganz kräftig gefärbt ist.
Oben sieht man, wie die Tischwäsche nass auf der Wäscheleine hängt, ich mag dieses Faltenmuster so gern, und würde das gern so lassen. Aber trocken sieht es dann nur noch unordentlich aus.
Meine alte Kamera hat Farbprobleme bei allen Rottönen, das Foto oben trifft den Farbton fast genau.
Aber unten scheint die Sonne durch den Stoff, und macht auf dem Foto wunderschöne Farbabstufungen, das musste ich unbedingt noch dazunehmen, auch wenn es "in echt" nicht so aussieht.
Aber meine Schwedentasche sieht ja fast so aus, ich liebe diese Farbabstufungen. Früher hätte ich die FArben nie so gewählt, irgendwie ändert sich der Farbgeschmack.Das Bild ist unscharf, aber oben im Titelfoto sieht man die Tasche besser.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Färben in der Waschmaschine

Ich habe wieder gefärbt, und zwar alte Tischdecken von einer Nachbarin. Die Farben waren (von unten nach oben) gelb, flieder, weiss und ein Stück Bettlaken, von mir gefärbt, dessen Farbe mir nicht gefällt.
Ich habe in der MAschine mit dunkelrot und kobaltblau (etwa 3 Esslöffel) und einem Esslöffel Schwarz gefärbt und herausgekommen ist dieses:
Das Gelbe ist rötlich-lila, das fliederfarbene bläulich-lila und das rote ist Brombeerfarben geworden.
Das Weisse war zum Fototermin noch nicht trocken, deshalb ist es nicht auf dem Foto.
Insgesamt sind die Fotos blasser als das Original und die Lilatöne sind in echt rötlicher.

Samstag, 21. August 2010

Stoffe überfärben

Ich habe Stoff geschenkt bekommen, grob gewebt, leinenartig. Bedruckt mit grünen und blauen Blumen, Hintergrund weiss, wohl aus den 70er Jahren, einen halben Ballen!
Ich finde den Kontrast weiss-grün-blau zu stark und habe ihn mit blau überfärbt. Damit die Farbe nicht dunkel wird, habe ich noch andere Hässlichkeiten dazugetan.
Von links: Zartrosa Bettbezug, 2 Kopfkissen, gestreift blau-gelb-rosa, eine Tischdecke zartrosa und eben den Blumenstoff.
Insgesamt wiegt der Stoff 2,7 kg, also mehr, als auf der Verpackung der FArbenhersteller empfohlen wird.
Mit 500g Salz und 1 Pck. Fixierer in die Waschmaschine gesteckt, bei 60° halben Wasserstand einlaufen lassen.
Dann habe ich 100ml Dunkelblau über das Waschmittelfach dazugegeben, und den eco-knopf rausgenommen, dann läuft das Restwasser dazu.
Ich habe gesehen, dass das Restwasser noch viel blau enthielt und habe die Maschine noch mal angehalten, geöffnet und noch ein Bettbezug und eine Decke in weiss dazugegeben.
Das habe ich mal ausprobiert und bin damit sehr zufrieden.
Die nachträglich zugefügte Wäsche bekommt dann den gleichen Farbton, aber heller. Das waren noch mal 1.6 kg Stoff, also insgesamt mehr als 4 kg.
Und dadurch färbe ich viel mehr Stoff, als auf der Packung angegeben.
Das Ergebnis sieht dann so aus:
Der rosa Bettbezug, der vorher links lag, liegt jetzt oben auf, weil er sonst viel zu hell abgelichtet wurde. Rechts liegen die beiden Stoffstücke, die ich hinterher noch dazugesteckt hatte.
Diese Methode geht nur, wenn man helle Farbtöne bekommen möchte oder Farben verändern und mischen möchte.
Ich habe hier auch keinen Schuss Schwarz dazugegeben, weil ich den Farbton gern leuchtend behalten wollte.
Wenn ich dunklere, kräftige Farben haben möchte, halte ich mich weitgehend an die Herstellerempfehlungen, bzw. gebe dunkle Farben (braun, schwarz) dazu.
Jedenfalls sind das jetzt 4,3 kg Stoff für etwa 8 €.

Dienstag, 10. August 2010

Färben in der Waschmaschine


Heute habe ich verschiedene Baumwoll- und Halbleinenstoffe in der Waschmaschine gefärbt.
Die Stoffe sind unterschiedlicher Struktur und Farbe.
Links liegt ein alter Bettbezug (originalverpackt von Quelle), in zartgelb, daneben ungebleichter Nesselstoff, ein Kopfkissen.
Dann kommt eine Tischdecke, ein uni Kopfkissen und eins mit Damastmuster.
Gefärbt habe ich zum ersten Mal mit der abgebildeten Farbe, die ich geschenkt bekommen habe. Dazu musste der Fixierer mit 500g Salz in der Waschmaschine mit warmen Wasser aufgelöst werden. Der Stoff wurde gut durchfeuchtet in die Waschmaschine gelegt. Dann habe ich das 60°-Programm gestartet, auf eco gestellt (füllt nur halb mit Wasser, für wenig Wäsche, dann wird der Farbton kräftiger). Als alles Wasser eingelaufen war, habe ich das Farbpulver, das in heissem Wasser aufgelöst war plus einem Esslöffel flüssiger Farbe in Schwarz über den Waschmittelbehälter dazugegeben.
Das Programm ist komplett durchgelaufen. Man sieht schon an der aufgehängten Wäsche im nassen Zustand die Farbunterschiede, die durch die unterschiedlichen Strukturen entstanden sind. Im getrockneten Zustand sieht man (zusammengefaltet):von links
das gelbe Laken, dann das Nesselkopfkissen, das uni Kopfkissen, die Tischdecke und rechts das Damastkopfkissen. Auch ungebügelt sieht man schon das Muster hervortreten. Das ist für mich immer wieder faszinierend, wie die Farben werden, wenn der Stoff getrocknet ist und wie die Muster der alten Stoffe in Erscheinung treten.
Durch das alte Kameraproblem mit dem Rot sieht der SToff beige aus, ist aber gebrochen orange.
Den Trick mit dem Schwarz benutze ich fast immer, die Farben würden sonst zu bonbonfarben und die gebrochenen Farben sehen viel harmonischer aus. Der Schwarztrick stammt aus einer alten Carina-Zeitung und hat mir schon sehr geholfen.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Stoffreichtum


Ich färbe immer viel Stoff einer Farbe, mit mindestens einer Packung Färbemittel, meist mische ich die Farben selbst zusammen aus den Grundfarben rot, gelb und blau.
Durch viel Rumexperimentieren und auch viel "Ausschuss" ent-




stand im Laufe der Zeit eine grosse Menge Stoff in den unterschiedlichsten Farbabstufungen.
(Meine Kamera hat ein Farbproblem, sie sieht die Dinge anders als ich, oder habe ich das Farbproblem?!?)

Wenn ich dann Lust und Zeit habe, gehe ich in die Regalecke und stelle mich vor meinen Reichtum und zupfe heraus, was mir gefällt und was zusammenpasst.


Und dann geht's los.
Grosse Stücke (Bettwäsche!) werden in Streifen geschnitten und wieder zusammengenäht. Irgendwie verrückt!
Aber das macht glücklich.
Es entsteht Neues, was man vorher gar nicht sich vorstellen kann .
Das ist manchmal wie Geburtstag und Geschenkeauspacken.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Alte Stoffe aus Bettwäsche oder Tischdecken färbe ich in der Waschmaschine.
Daraus nähe ich dann patchwork im klassischen Sinne (aus alten Stoffen Neues zusammensetzen) und am Liebsten Taschen, die ich selbst entwerfe.
Form, Farbe und Funktion entsteht von allein während der Herstellung.