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Montag, 29. August 2016

Babydecke

Eine Baydecke für ein kleines Mädchen, das bald auf die Welt kommt. Genäht aus Resten von diesem Projekt, Baumwollstoffe von hier.
Cremeweisse Vierecke 23x23cm, bunte Vierecke 6,5x6,5cm.
Jeweils vier kleine Vierecke zusammengenäht und an das großeStoffstück angesetzt.
Insgesamt 3x4 helle Vierecke. Dazwischen und drumherum Ketten aus kleinen Vierecken.
Nahtzugabe hier 0,5cm, da mit der Overlock zusammengenäht.
Kleine Buttons mit meiner neuen W6-Maschine mit W6-Stickmodul draufgestickt.
Das war nicht so einfach, weil ich vorher Vlieseline H 630 hinter das Top gebügelt hatte und diese vielfarbigen, filigranen Stickereien sich dann an Stellen, die dicht bestickt wurden, verhakt haben.
Also habe ich die ganze Zeit dabei gesessen und gehorcht...
 Button-Stickdatei von hier.
 Und hier noch meine Lieblings-Stickdatei, auch von hier.

 Bis jetzt habe ich die Pusteblumen auf meinen Taschen mit der Maschine freihand gestickt, aber diese Motive sind um so vieles schöner, dass ich umgeschwenkt bin.

Meine Taschen sind hier oder hier zu finden.



Dienstag, 23. Februar 2016

Crazy sewing - es geht weiter

 Aus dem in Applikationstechnik gefertigten Stück hier habe ich tops für Jeanstaschen genäht.
 Dazu habe ich erstmal goldige Kleinkinderjeans vorbereitet, hier beschrieben,
 die dabei üblichen Gummibänder und Knöpfe innen herausgetrennt,
 aus einem Jeans-Hosenbein grob eine Klappe zugeschnitten,
 gerade geschnitten,
 den Zuschnitt rechts auf rechts auf mein Crazy-Stück gelegt und ausgeschnitten,
mit Wendeöffnung rundherum abgesteppt, gewendet und wieder knappkantig abgesteppt.
 Bei dieser Klappe ist es, anders als bei der als Erstes entstandenen (s.o.) nicht möglich, einen Schnappverschluss an die Klappe zu montieren, weil hier an der unteren Kante so viele harte Stofflagen übereinander liegen, dass ich nicht durchstechen könnte. Deshalb hier ein Knopfloch für einen meiner schönen Knöpfe.
 Ich finde beide Taschen reizvoll, eine mit Schnappverschluss, eine mit Knopf.
 Und soviel ist von dem Stoffstück noch übrig, da kann noch was bei rauskommen.

Freitag, 3. August 2012

Sommerarbeit II - Urlaubsarbeit

 Teilerfolg.
Vor der Abfahrt habe ich noch Vierecke zusammengenäht und dann aufgehört, weil ich ja sooo viele sowieso nicht im Urlaub nähen werde.
Das ging dann aber doch flott von der Hand, vor allem im Auto.
Und dann hatte ich doch nicht genug mit.
Dieses ist nun ein Drittel der Decke, die es werden soll.
Unten die Rückseite, hier sieht man die ganzen Nähte.
Durch das Leinen hat die Decke jetzt schon einen ganz edlen, kühlen Griff.
Die Vierecke ohne Quadrat in der  Mitte will ich noch Maschinenquilten.
Die anderen habe ich im Nahtschatten mit der Hand gequiltet. Die Lagen sind sehr dick und sichtbares Quilten sah nicht schön aus, weil die Stiche notgedrungen sehr gross wurden, was mir nicht gefiel.
Bald geht es weiter.

Freitag, 13. Juli 2012

Sommerarbeit - Regenarbeit

Bei Nähwelt Machemer haben eine Freundin und ich ein Probepaket mit 180 Unis von Kona Cotton bestellt und jeder will daraus heimlich etwas nähen.
Die Vierecke sind 5x5cm gross und ich behandele sie wie kleine Schätze. So viele Farben!
Am liebsten würde ich sie alle in einem Projekt verarbeiten, aber ich habe mich noch nicht entgültig entschieden.
Um die Stoffmenge zu vergrössern, habe ich erstmal Vierecke angefangen aus Leinen, in die das kleine Viereck eingefasst ist.







Dazu habe ich Stoffstreifen in 5cm Breite und 11cm Länge geschnitten und an jeweis 2 Seiten angesetzt. Nach jedem Nähschritt die Nahtzugabe nach aussen gebügelt.
Danach habe ich 11 cm Streifen geschnitten und an die STreifen jeweils seitlich angesetzt. Wieder gebügelt.
 Diese Vierecke zurecht geschnitten auf jeweils 9cm vom Viereck weg, damit das Viereck hinterher auch in der Mitte sitzt. Fummelkram, der sich lohnt (nicht meine Stärke!)
Jetzt die beiden Aussenkanten, auf die der Stoffstreifen trifft, zunähen.
  
 Dann umfalten, die anderen Kanten schliessen, bis auf eine Wendeöffnung in der Mitte.
Umkrempeln,
 umdrehen,
bügeln,
 stapeln,

ich finde sie schön, dieses Leinen fasst sich schön an.
Als nächstes wird ein Viereck aus Vlies hineingesteckt, die Wendeöffnung per hand verschlossen, und die Vierecke, die ja nun Top, Vlies und Rückseite haben, mit der Hand zusammengenäht.
Dieses wird dann meine Urlaubsarbeit, im Auto und sonstwo.
Fortsetzung folgt...
Ich brauche nur noch 146 Vierecke nähen und vorbereiten....



Donnerstag, 24. Mai 2012

Mäppchen für Globuli

 Ein Geschenk für eine Freundin: ein Mäppchen für Globuli-Glasröhrchen.
Genäht aus Baumwollstoffen, Decovil Einlage, Gummibändern, beschriftbarem Band in weiss, Filz als Zwischenlage, Klettverschluss.
Ich habe 2 grössere Stücke zugeschnitten 7 x 17cm
              2 kleinere Stücke für die Seitenteile 2,5 x 17cm
und den Deckel-Verschluss 5 x 17cm, alles aus Decovil.
Dann alles nebeneinandergelegt auf beide Stofflagen, dazwischen immer 1mm Abstand, dann klappt es sich leichter.
Dann den Stoff zugeschnitten, gleich doppelt.
Auf den Innenstoff die einzelnen Teile des Decovil festgenäht/geheftet,
das Gummiband genäht in Schlaufen, als Zwischenlage Filz auf das Seitenteil genäht und auf das Klappenstück das Klettband.
Zuletzt noch das Beschriftbare Band aufgesteppt, da kann man schreiben, welche Kügelchen wohin gehören.
Auf den Aussenstoff das Gegenstück vom Klett genäht.
Dann drei Seiten verschlossen, Stoff liegt rechts auf rechts, dicht am Decovil vorbeigenäht.
Dann mit Mut alles umgekrempelt (decovil ist sperrig), und die 4. Seite an der Klappe mit dem aufgesteppten Band verschlossen.
Seitenansicht, man sieht gut die beiden Röhrchenreihen und dazwischen das Filzstück.


Mittwoch, 23. Mai 2012

Rosen - Sommer

Hochsommerliche Temperaturen machen Lust auf sommerliche Motive.
Sommertasche aus Leinen, alt, gefärbt in meinem Lieblingsgrün, mit Biesen verziert, mit Stoffstreifen-Rosen veredelt.
Sommer.

Dienstag, 20. März 2012

Oberflächenbearbeitung - Zwischenstand oder sneak peak

 Für kommenden Sonntag, wo das Projekt "Oberflächenbearbeitung" in die zweite Runde geht, habe ich mir Stoffe ausgesucht, die ich in Braunschweig auf der handmade-Messe gekauft habe.
Es sind Baumwollstoffe, die gewebt sind auf schwarzer Bindung, wodurch die Farben alle gebrochen sind.
Trotzdem hat der Stoff eine starke Leuchtkraft und auch einen seidigen Glanz.
Leider habe ich mir nicht gemerkt, wie der Hersteller dieser Stoffe heisst.
Für mein nächstes Projekt habe ich die schönen Stoffe in Streifen geschnitten und gemischt zusammengesetzt.
Weitere Fotos folgen am Sonntag.

Sonntag, 26. Februar 2012

Oberflächenbearbeitung von Stoff (2) - manipulating fabric

Was näht Kathrin aus einem Stück Stoff? Eine Tasche. Ich kann wohl nicht anders. Wie das Stoffstück so wurde, habe ich im vorherigen Post geschrieben, den ich schon vorher verfasst habe, damit das Bilderladen nicht bis mittags dauert.
 Vorher war es ein Stoffstück, 52 x 38 cm, willkürlich ausgeschnitten, jetzt ist es 32 x 26cm gross.
Ich habe jetzt die Quadrate in der anderen Diagonale mit der Hand zusammengenäht.
So entsteht dann das Muster, das wie geflochten aussieht.
Und so sieht es von hinten aus, finde ich auch toll, ist aber so sehr voluminös, wäre vielleicht was für ein Kissen.
Die Seiten habe ich durch einmal Drübernähen gesichert, dann Stoffstreifen angesetzt, diese gleich verstürzt, dann eine Tasche drumherum genäht.
 Mehr manipulated fabric seht ihr bei LucyGriselda, suschna, Kathrin, Karen,  und frifis.

Oberflächenbearbeitung von Stoff - der Anfang

 Nach dem Buch "Inspirationen für  Textildesign" von Francoise Tellier-Loumagne habe ich mir ein Projekt vorgenommen, wo durch spezielle Abnäher eine Art Webmuster entsteht.
In dem Buch wurde ein Stoff mit einem Gittermuster aus Kreppklebeband geklebt, und dann die freien Flächen abgesteppt.
Rechts sieht man das Gitter, in der Mitte ein zusammengestecktes Quadrat und links das Ergebnis, noch mit Klebestreifen.
Ich habe ein Stoffstück aus derbem Möbel-Leinenstoff genommen, im Buch wurde Wollstoff genommen.
Zuerst habe ich mit einem Keramikstift Linien aufgemalt, 2 und 3 cm Abstand abwechselnd und das Gleiche  noch mal senkrecht zueinander.
Dann habe ich eine Nadel senkrecht durch beide Linien, die aufeinandergenäht werden sollen gesteckt und den Stoff dann exakt fixiert.
Das habe ich am Anfang und Ende jeder Reihe gemacht, bevor ich jedes 2. Kästchen genäht habe.
In der nächsten Reihe werden dann versetzt die Quadrate genäht, wieder jedes 2. Kästchen.
 Und so sieht es von hinten aus, nachdem jeweils jedes 2. Kästchen versetzt genäht wurde.
Sieht aus wie gesmokt.
 Und so von vorn.
Erschreckend klein ist das Stoffstück geworden.
 Die Nähte in der anderen Diagonale werde ich per hand nähen, damit es genau wird.
Dieses beschreibe ich im 2. Post am Sonntag.