Aus dem bedruckten Stoff ist eine Tasche nach neuem Design entstanden.
Auf den Fotos sind die Kontraste zwischen lehmbraunem Stoff und altweissen Blättern leider grösser als sie wirklich sind.
Vorn habe ich zwei Taschen aufeinander gesetzt, die oben diagonal geschnitten sind.
Ich finde, das sieht edel aus und vor allem kann man wirklich gut hineingreifen.
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Dienstag, 4. Oktober 2011
Recycling - Preisschilder
Alte Tapete auf Flohmarkt gekauft, 2 Seiten mit Kleister gegeneinander geklebt, trocknen lassen, mit Locher Schildchen ausstanzen, mit Lochzange Loch reinstanzen für Bändchen, Stempeln, fertig.
Ein Preisschildchen-Unikat.
Durch den Kleister wird das Papier fester, Stempel und Locher habe ich hier gekauft.
Ein Preisschildchen-Unikat.
Durch den Kleister wird das Papier fester, Stempel und Locher habe ich hier gekauft.
Freitag, 23. September 2011
Experimente - Stoffdruck
Im Netz sieht man immer wieder tolle Stoffdrucke, selbstgemacht.
Ich war im Elsass auf den Europäischen Patchworktagen und dort habe ich schöne vielfältige Stempel gefunden. Die hat wohl jemand aus so einem blauen Zeug mit Wärme, Lötkolben oder so, herausgeformt.
Das blaue Zeug ist wie Styropor, ganz leicht, aber feinporiger.
Jede Seite des Klotzes hat ein anderes Motiv.
Das Gingko-Blatt reizt mich schon immer, und so habe ich heute mal das Experiment gewagt, damit Stoff zu bedrucken.
Grundlage ist ein fester langweilig brauner Baumwollstoff.
Ich habe weisse Acrylfarbe mit etwas braun gebrochen, und dann einen Schwamm damit getränkt.

Die Blätter habe ich freihand auf dem Stoff verteilt.
Danach habe ich Pinsel, Schwamm und Stempel abgewaschen.
Als Nächstes habe ich braun mit etwas Schwarz gemischt und den Stoff ein zweites Mal bedruckt.
Das Ergebnis gefällt mir so schon mal, aber ich werde - nach dem Trocknen - noch schwarze Striche dazufügen, entweder gemalt mit einem Stift oder gestickt mit der Maschine.
Ich war im Elsass auf den Europäischen Patchworktagen und dort habe ich schöne vielfältige Stempel gefunden. Die hat wohl jemand aus so einem blauen Zeug mit Wärme, Lötkolben oder so, herausgeformt.
Das blaue Zeug ist wie Styropor, ganz leicht, aber feinporiger.
Jede Seite des Klotzes hat ein anderes Motiv.
Das Gingko-Blatt reizt mich schon immer, und so habe ich heute mal das Experiment gewagt, damit Stoff zu bedrucken.
Grundlage ist ein fester langweilig brauner Baumwollstoff.
Ich habe weisse Acrylfarbe mit etwas braun gebrochen, und dann einen Schwamm damit getränkt.
Die Blätter habe ich freihand auf dem Stoff verteilt.
Danach habe ich Pinsel, Schwamm und Stempel abgewaschen.
Als Nächstes habe ich braun mit etwas Schwarz gemischt und den Stoff ein zweites Mal bedruckt.
Das Ergebnis gefällt mir so schon mal, aber ich werde - nach dem Trocknen - noch schwarze Striche dazufügen, entweder gemalt mit einem Stift oder gestickt mit der Maschine.
Mittwoch, 14. September 2011
Rosenkranz
Aus Patchworkstoffen, die unsere kleine Nähgruppe auf der Messe in Braunschweig gekauft hat, haben wir einen Kranz genäht.
Die Ergebnisse sind ganz unterschiedlich geworden, meiner ist durch die dunkelrote Umrandung rosen-farben geworden, und deshalb habe ich ihn schnörkelig gequiltet.Als ich fertig war, habe ich gesehen, dass ich die letzte Reihe des Kranzes vergessen habe, so dass er nicht ganz rund geworden ist. Schade.
Sonntag, 11. September 2011
Wie konnte das passieren?
Ich wollte doch ein schönes Bild machen, in Herbsttönen, aus Stoff.Und nun ist es eine Tasche mit Klappe geworden...
Komisch...
Dieses Maschinenquilten macht mir wirklich Spass, und die Blätter habe ich damit ja nur festgetackert, sonst sind sie lose. Das ist wie Kritzeln auf dem Block beim Telefonieren.
Freitag, 9. September 2011
Herbstlust
Bei einer Bekannten habe ich einen wunderschönen Blumenstrauss gesehen, dessen Farben mich total angesprochen haben.
Der Grundton war ein dunkles Grün (das Grün der Blätter) und die Blüten waren dunkelrot, dunkelorange, mittelblau und violett.

Ich versuche, daraus ein Herbstbild zu machen.
Ich habe Streifen aus Leinenstoffen geschnitten, daraus freihand Blätterausgeschnitten

und appliziere diese frei auf einen Untergrund aus dunkelgrünem Leinen und Thermolam dahinter.
Leider sind die Farben auf den Fotos wieder viel schreiender als in Realität.
Der Grundton war ein dunkles Grün (das Grün der Blätter) und die Blüten waren dunkelrot, dunkelorange, mittelblau und violett.

Ich versuche, daraus ein Herbstbild zu machen.
Ich habe Streifen aus Leinenstoffen geschnitten, daraus freihand Blätterausgeschnitten

und appliziere diese frei auf einen Untergrund aus dunkelgrünem Leinen und Thermolam dahinter.
Leider sind die Farben auf den Fotos wieder viel schreiender als in Realität.

Montag, 22. August 2011
Tasche aus alter Jeans - Tutorial
Vor über einem Jahr habe ich aus einer alten Jeans meines Neffen eine Überschlagstasche genäht, und die auf einigen Märkten mitgehabt. Sie wurde viel gelobt, aber nicht gekauft, aber in Bad Pyrmont hat eine Frau sie schnellentschlossen gekauft. Kurz danach kam ein MAnn und war sehr traurig, dass sie weg war. Ich habe ihm dann abends noch eine genäht für seine Frau, als Geschenk von ihm.
Dieses Jahr in Bad Pyrmont standen plötzlich 2 Frauen vor mir, die eine lobte die Jeanstasche sehr, so viele Komplimente hätte sie schon dafür gekriegt, und die andere Frau hatte 2 Jeans dabei und schenkte sie mir. Sie fragte dann ganz schüchtern, ob ich ihr bis zum nächsten Jahr wohl auch so eine Tasche nähen könnte.
Das hat natürlich nicht ein Jahr gedauert. Sie hat ihre Tasche schon.
Dabei ist mir wieder bewusst geworden, wie sehr ich es mag, aus vorgegebenen Formen etwas Anderes zu gestalten oder auch "aus Alt mach Neu".
Deshalb hier ein Tutorial für Taschen aus Jeanshosen:
Aber ich warne:
Diese Aktion ist nur für Menschen mit starken Nerven und einem ausreichenden Vorrat an Jeansnadeln, in Stärke 110.
Hilfreich ist es auch, eine starke Nähmaschine zu haben.
Es werden viele dicke Stofflagen aufeinandergelegt, das ist wirklich ein Härtetest für Mensch und Material und Maschine.
Man nehme eine Jeans und schneide die Beine unterhalb des Schritts ab.
Dann die Nähte vom Schritt auftrennen und übereinanderlegen, so dass eine ebene Fläche entsteht. Jetzt werden die Nähte wieder nachgenäht.

Dann den unteren Rand gerade schneiden.
Aus den Beinen 2 Teile abschneiden für die Taschenklappe.
An 3 Seiten zunähen, verstürzen und die Kante absteppen.
Die Tasche auf links drehen und die untere offene Naht schliessen.
Die unteren äusseren Ecken absteppen, damit ein Boden entsteht.
Die Tasche wenden, und auf Futterstoff (der hier doppelt liegt) legen.
An der breitesten Stelle Mass nehmen und oben noch Nahtzugabe dazugeben, ausschneiden.
Eine kleine Innentasche nähen (hier mit Reissverschluss), diese aufs Futter aufsetzen.
Bei mir ist ein SChlüsselband mit Karabinerhaken ein MUSS.
Seitennähte schliessen.
Die Taschenklappe wird rechts auf rechts an der Rückseite angenäht, etwas nach unten versetzt.
Auch beim Futter werden die Ecke unten abgenäht, damit ein Boden entsteht.
Durch diese Naht, Innenfutter, Aussenstoff und umgeschlagene Klappe wird die Klappe gleich sauber eingefasst.
Das sieht dann von rechts so aus:
Der Schultergurt wird gleich mitgefasst gemeinsam mit dem Innenstoff, einmal umgeschlagen, und der Jeans.
Langsam nähen!
Die Klappe bekommt einen Verschluss angenäht. Das andere Ende wird aussen am Boden festgenäht.
Ich habe die Klappe mit Farbe noch verziert, die weissen Striche verschwinden noch, das ist vom Vorzeichnen.
Fertig.
Und hier ein zweites Modell, genäht aus einer kleinen Mädchenhose,
gefüttert mit Feincord in Rosa und Purpur.Einen Rucksack, genäht aus alten Jeansstücken, zeige ich hier.
Neue kleine Jeanstaschen sind hier und hier entstanden.
Einen Gartenwerkzeuggürtel aus Jeans kann man hier sehen.
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